Unsere Perspektive
Liebe Leserinnen und Leser
Bereits für das Jahr 2024 durften wir einen erfreulichen Rekord bei den Ausbildungsstarts vermelden. Umso mehr freut es uns, dass sich im Jahr 2025 noch mehr Personen in der Zentralschweiz für eine Aus- oder Weiterbildung in den Gesundheitsberufen entschieden haben. Insgesamt haben 850 Personen eine Berufslehre in der Pflege begonnen. Dies entspricht einem Plus von 3.7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch auf der Stufe der Höheren Fachschule (HF) verzeichnen wir mit 509 neu gestarteten Studierenden einen erneuten Rekord (+6.7 Prozent ggü. Vorjahr). Im gleichen Jahr durften wir 1028 Diplome, Fähigkeitszeugnisse und Atteste vergeben.
Diese positive Entwicklung bestätigt den eingeschlagenen Weg und ist der engen, konstruktiven Zusammenarbeit mit den Branchen, den Kantonen sowie dem grossen Engagement der Zentralschweizer Ausbildungsbetriebe zu verdanken. Dafür danken wir allen Beteiligten herzlich.
Die konsequente Umsetzung unserer Wachstumsstrategie zeigt Wirkung. Besonders hervorzuheben ist der Start des modularen Studiengangs Pflege HF im November, der in Teilzeit absolviert werden kann. Dadurch wird es Personen mit familiären oder beruflichen Verpflichtungen ermöglicht, eine Pflegeausbildung zu absolvieren. Nebst neuen Angeboten hat sich die Weiterbildung in den Nachdiplomstudien (NDS) Anästhesie-, Intensiv- und Notfallpflege bewährt und konnte das 10-jährige Jubiläum feiern. Die hohe Qualität der NDS und des Kurswesens wurde durch die eduQUA-Zertifizierung bestätigt.
In der regionalen Verankerung wurde mit der Grundsteinlegung am neuen Bildungsstandort auf dem Suurstoffi-Areal in Rotkreuz ein wichtiger Meilenstein erreicht. Ab 2028 wird dieser gut erreichbare Standort ein zukunftsweisender Ort des Lernens und der Begegnung sein und wesentlich zur Attraktivierung einer Ausbildung in der Pflege beitragen.
Die gemeinsamen Berufsmarketingaktivitäten mit den Ausbildungsbetrieben, Branchen und Kantonen wurden weitergeführt und noch verstärkt. Nebst der erneut erfolgreichen Durchführung der Zentralschweizer Woche der Gesundheitsberufe und dem attraktiven Auftritt an der Zentralschweizer Bildungsmesse (Zebi) wurde die regionale Imagekampagne «X-Gründe für eine Laufbahn in der Pflege» intensiviert.
Erfolgreich gestartet ist zudem die Fachstelle Ausbildungsberatung bei XUND. Sie unterstützt Ausbildungsbetriebe konzeptionell, organisatorisch und in anspruchsvollen Ausbildungssituationen. Nebst der beratenden Tätigkeit konnten viele Betriebe dank den «Flying Berufsbildenden» die Bildungsqualität hochhalten und es wurde der Aufbau von Verbundlösungen sowie von Ausbildungsstationen begleitet.
Auch unsere Organisation mit den beiden Wirkungsfeldern Bildungszentrum und Organisation der Arbeit (OdA) hat sich weiterentwickelt. XUND ist nun auch rechtlich eins. Der Verein XUND OdA wurde aufgelöst und die Verbandsaufgaben in die Stiftung integriert. Der konsequente Fokus auf unsere praxisnahen Angebote sowie Kundinnen und Kunden zeigt sich in der Struktur der neuen Geschäftsleitung, die ihre Tätigkeit am 1. September 2025 aufgenommen hat.
Zusammenfassend lässt sich festhalten: Vieles wurde erreicht und zugleich bleibt noch viel zu tun. Auch 2027 verfolgen wir konsequent unsere Wachstumsstrategie, um die bedarfsgerechte Aus- und Weiterbildung von genügend und qualifizierten Gesundheitsfachkräften für die Zentralschweiz sicherzustellen. Gemeinsam mit den Betrieben, unseren Partnerinnen und Partnern sowie dank der engen Vernetzung mit den verschiedenen Zentralschweizer Akteuren stellen wir uns der Herausforderung des steigenden Fachkräftebedarfs.
Josef Widmer, Präsident Stiftungsrat
Brigitte Christen, Vorsitzende der Geschäftsleitung
Ps: Wenn Sie das Lösungswort der verschickten Teaserkarte wissen möchten, wollen wir Sie nicht länger warten lassen: «ZUKUNFT».